Merkad Cenaze Fonu – Merkad Bestattungshilfe e.V. versteht, dass der Abschied von einem geliebten Menschen eine der schwierigsten Zeiten im Leben darstellt.

Aus diesem Grund stehen wir Ihnen nicht nur zur Seite, sondern übernehmen mit tiefstem Mitgefühl und höchster Professionalität die gesamte Organisation und Durchführung der Bestattung – von der ersten Beratung bis zum letzten Abschied.

 

Unser umfassendes Bestattungskonzept deckt jedes Detail ab: Von der Klärung formaler Angelegenheiten bis hin zur Begleitung der Beisetzung – wir sind in dieser schweren Zeit mit Rat und Tat für Sie da. Unsere erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen jede Bestattung mit größter Sorgfalt, Respekt und persönlichem Engagement durch, um einen würdevollen Abschied zu gewährleisten.

 

Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam gehen.


Mit Merkad Cenaze Fonu – Merkad Bestattungshilfe e.V. haben Sie einen Partner an Ihrer Seite, der die organisatorische Last trägt und Ihnen Raum gibt, in Würde Abschied zu nehmen. Wir sind hier, um jede Bestattung individuell und ehrend zu gestalten und dabei jedes Detail zu beachten – denn wir wissen, wie bedeutsam dieser letzte Abschied ist.

Über uns

Wir, die Bestattungskasse Merkad, sind für Sie da, um Sie in Ihren schmerzlichen Tagen zu begleiten und Sie bei der Bestattung zu unterstützen. Unser Unternehmen mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem fachkundigen Personal möchte Ihnen in dieser sensiblen Zeit helfen.

Unsere Vision: Den Prozess der Beerdigung mit Verständnis, Respekt und Professionalität zu begleiten, um unseren Familien Seelenfrieden zu geben und ihnen in dieser schwierigen Zeit beizustehen.

Unser Auftrag: Effektive und reaktionsschnelle Bestattungsdienstleistungen zu erbringen, um die Kundenzufriedenheit zu maximieren, traditionelle Werte zu respektieren und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, um die Bedürfnisse jeder Familie zu erfüllen.

Unsere Dienstleistungen:

  1. Bestattungsorganisation: Wir begleiten den Bestattungsprozess mit einer detaillierten Planung und helfen Ihnen bei der Vorbereitung von Dokumenten und der Organisation.

  2. Bestattungsgebet: Wir unterstützen Sie bei der Organisation des Trauergebets und der Planung aller Details und sorgen für die Verfügbarkeit von Imam und Gemeinde.

  3. Friedhofsdienste: Wir unterstützen Sie bei allen Prozessen wie der Auswahl des Friedhofs, der Graböffnung und der Beisetzung.

  4. Kondolenzdienste:Bay ve bayan taziye ekiplerimiz acılı günlerinizde yanınızda olacak, duygusal destek sağlayacak ve ihtiyacınız olan her konuda size yardımcı olacaktır.

KONDOLENZ

Wir unterstützen unsere Mitglieder in Europa und der Türkei in ihren Tagen der Trauer mit unseren Kondolenzteams, die sich aus Männern und Frauen unseres umfangreichen weltweiten Stiftungsnetzes zusammensetzen.

FONDS-MITGLIEDSCHAFT

Die Gemeinschaft aller unserer Mitglieder in Deutschland besteht darin, sich in Zeiten der Trauer gegenseitig sozial zu unterstützen und solidarisch zu handeln, die Bestattungen gemäß islamischen Regeln zu arrangieren, zu unterstützen und den Transport des Verstorbenen bis zur sorgfältigen Beerdigung durchzuführen, alle damit verbundenen Kosten gemäß der Satzung zu übernehmen und zum Wohl der Ummah des Propheten Muhammad beizutragen.

  1. a) Muslim sein, Staatsbürger der Türkei, Staatsbürger Deutschlands oder eines anderen Landes sein.
  2. b) Wohnsitz in Deutschland haben. Kein Tourist oder temporärer Mitarbeiter sein.
  3. c) Keine Such-, Verhaftungs-, Verurteilungs- oder Einschränkungsbeschlüsse durch deutsche, türkische oder andere Gerichte.
  4. d) Der Vorstand entscheidet nach eigenem Ermessen über das Antragsformular. Er hat das Recht, die Bewerbung eines Mitgliedsanwärters abzulehnen oder ohne Angabe von Gründen die Mitgliedschaft zu beenden.
  5. e) Die Mitgliedschaft wird vom Vorstand nach Erhalt des Originals des Anmeldeformulars und einer Kopie des Bankbelegs für die gezahlte Anmeldegebühr anerkannt.
  6. f) Vollständig und korrekt ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformulare, die an das Beerdigungshilfe-Büro gesendet werden, werden geprüft und nach der Entscheidung zur Mitgliedschaft werden die Mitgliedskarte und das Bestätigungsschreiben innerhalb von 45 Tagen versandt. Die Beerdigungshilfe übernimmt keine Verantwortung für Unregelmäßigkeiten aufgrund unvollständiger Anträge oder fehlerhafter Zahlungen.
  7. g) Das Datum des Eingangs der Anmeldegebühr auf das Beerdigungshilfe-Konto ist das Datum des Beginns der Mitgliedschaft. Die auf dem Anmeldeformular angegebenen Termine sind nicht verbindlich. Die Beerdigungshilfe übernimmt eine Haftung.
  8. h) Mitglieder können zum Ende des Jahres, in dem sie die Mitgliedschaft beenden möchten, durch Zahlung der jährlichen Gebühr und schriftlichen Rücktritts innerhalb von 3 Monaten vor Jahresende aus der Mitgliedschaft austreten. Zahlungen werden nicht zurückerstattet. Mitglieder, die aus der Mitgliedschaft ausgeschlossen oder auf eigenen Wunsch ausgetreten sind, haben keinen Anspruch auf Rechte aus vergangenen Jahren.
  1. a) Personen, die die Bedingungen in Abschnitt 2 erfüllen, haben ab dem Datum des Eingangs der Anmeldegebühr auf das Beerdigungshilfe-Konto Anspruch auf Leistungen des Beerdigungshilfe, beginnend 30 Tage nach diesem Datum. Bei plötzlichen Unfalltodesfällen entfällt die 30-tägige Wartezeit.
  2. b) Personen, bei denen vor der Anmeldung eine unheilbare Krankheit festgestellt wird, die nicht auf eine Behandlung anspricht, können keine Leistungen der Beerdigungshilfe in Anspruch nehmen, und die Beerdigungshilfe hat das Recht, jederzeit einen Gesundheitsbericht vom Mitglied anzufordern.
  3. c) Mitglieder, die vor Ablauf der Wartezeit sterben, können keine Leistungen der Beerdigungshilfe in Anspruch nehmen, und die gezahlte Anmeldegebühr wird nicht zurückerstattet.
  4. d) Personen, die Selbstmord begehen, können keine Leistungen der Beerdigungshilfe in Anspruch nehmen.
  5. e) Für totgeborene Babys werden die Bestattungskosten in Deutschland übernommen, die Grabstättenkosten trägt das Mitglied.
  1. a) Die individuelle und familiäre Anmeldungsgebühr für die Beerdigungshilfe wird wie folgt festgelegt:

0 – 17 Jahre pro Person 5 €

18 – 49 Jahre pro Person 25 €

50 – 60 Jahre pro Person 250 €

61 – 70 Jahre pro Person 500 €

71 Jahre und älter pro Person 1500 €

  1. b) Die Kinder der Familie, die jünger als 18 Jahre sind und über das zweite Kind hinausgehen, sind bis zum 18. Lebensjahr kostenlos.
  2. c) Kinder der Familie, die jünger als 18 Jahre sind, verlieren das Recht auf Nutzung der Beerdigungshilfe, wenn die Mitgliedschaft ihre Eltern endet. Wenn ein Elternteil sich von der Beerdigungshilfe trennt, bleibt ihr kostenloses Nutzungsrecht bis zum 18. Lebensjahr bestehen. Für Neugeborene können die Dienste der Beerdigungshilfe für 30 Tage in Anspruch genommen werden. Nach 30 Tagen müssen die Eltern für das Kind zusammen mit der Geburtsurkunde eine Mitgliedschaft beantragen.
  3. d) Eltern werden im Verlauf des Jahres informiert, wenn ihre Kinder im Alter von 18 Jahren volljährig werden. Diese volljährigen Kinder werden Ende Dezember aus der Familienakte entfernt und eine eigene Mitgliedsakte wird eröffnet. Sofern keine schriftliche Kündigung erfolgt, wird die Mitgliedschaft für das eintretende Jahr fortgeführt, indem ihnen eine jährliche Gebührenrechnung in ihrem eigenen Namen zugesandt wird.
  1. a) Im Falle der Meldung eines Todesfalls mit Anspruch auf Dienste der Beerdigungshilfe beauftragt diese ein Bestattungsunternehmen mit der Abwicklung der Angelegenheiten des Verstorbenen.
  2. b) Das vn der beerdigungshilfe beauftragte Bestattungsunternehmen kontaktiert die Angehörigen des Verstorbenen und holt die erforderlichen Dokumente für behördliche Angelegenheiten ab.
  3. c) Das beauftragte Unternehmen holt den Leichnam nach der ärztlichen Untersuchung zusammen mit der offiziellen Todenbescheinigung ab.
  4. d) Unter bestimmten Bedingungen wird, falls gewünscht, der Leichnam gemäß islamischen Riten an dem Ort, an dem der Tod eingetreten ist, gewaschen, in Leinentücher gehüllt und das Totengebet verrichtet.
  5. e) Bei einem Verdacht auf unnatürlichen Tod übernimmt die Staatsanwaltschaft die Kontrolle über die Leiche. Das beauftragte Bestattungsunternehmen kann die Leiche ohne der von der Staatsanwaltschaft ausgestellten Freigabebescheinigung der Rechtsmedizin nicht abholen.
  6. f) Für eine Beerdigung in Deutschland wird eine Bestattungserlaubnis vom Standesamt benötigt; für eine Beerdigung im Heimatland des Verstorbenen wird ein „Leichenpass“ ausgestellt.
  7. g) Soll die Beerdigung in Deutschland stattfinden, wird der Leichnam in einen dem örtlichen Standard entsprechenden Sarg gelegt und vom Bestattungsunternehmen bis zur Grabstätte transportiert. Die Grabnutzungsgebühr trägt der Angehörige des Verstorbenen.
  8. h) Für eine Beerdigung in der Türkei wird der Leichnam in einen internationalen Standard-Sarg gelegt und per Luftfracht zum nächstgelegenen Flughafen und von dort mit einem zuvor beauftragten Ambulanzfahrzeug oder Bestattungswagen zum Friedhof transportiert. Die Hin- und Rückflugtickets eines Begleiters der gemeldeten Angehörigen werden gemäß dem Economy-Class-Mindesttarif der geeigneten Fluggesellschaft durch die Beerdigungshilfe erstattet.
  9. i) Bei Mitgliedern, die Staatsbürger der Türkei und Deutschlands sind, wird der Transport des Leichnams bis zum nächsten Flughafen übernommen; danach trägt der Angehörige des Verstorbenen die anfallenden Kosten. Die Bestattungskosten für Mitglieder anderer Staatsbürgerschaften als der türkischen und deutschen werden bis zu 2500 € übernommen. Zusätzliche Kosten trägt der Angehörige des Verstorbenen.
  10. j) Die Genehmigung und Annahme von Bestattungsanträgen von deutschstämmigen deutschen Staatsbürgern für Beerdigungen in der Türkei unterliegen der Zuständigkeit der entsprechenden türkischen Ministerien.
  11. k) Die Beerdigungshilfe ist nicht für Verzögerungen aufgrund behördlicher Angelegenheiten, Feiertagen, Fluggesellschaften, Wetterbedingungen, Naturkatastrophen und anderen Gründen außerhalb der Beerdigungshilfe verantwortlich.

Für diejenigen, die eine Beerdigung in Deutschland wünschen, gelten die Absätze (a, b, c, d, f, g) des Punktes 7. Der Leichnam wird in einen Sarg gelegt, der internationalen Standards entspricht, und von der Beerdigungshilfe bis zur Bestattungsstätte transportiert. Die Grabstättengebühr und Miete werden vom Angehörigen des Verstorbenen bezahlt.

  1. a) Der Verwaltungsrat bewertet die während des Jahres anfallenden Kosten und Risikofaktoren der Beerdigungshilfe, um den jährlichen Beitrag pro Person sowie die Verwaltungskosten festzulegen.
  2. b) Mitglieder sind verpflichtet, den jährlichen Beitrag innerhalb der festgelegten Frist zu entrichten, um die Leistungen der Beerdigungshilfe in Anspruch nehmen zu können. Mitglieder mit ausstehendem jährlichen Beitrag dürfen im Todesfall nicht von den Leistungen profitieren.
  3. c) Mitglieder, die sich vor Oktober registrieren lassen, müssen innerhalb von zwei Wochen nach Ablauf der Wartezeit den jährlichen Beitrag für das laufende Jahr entrichten. Diejenigen, die sich ab Oktober registrieren lassen, sind für das laufende Jahr von der Zahlung des jährlichen Beitrags befreit.
  4. d) Briefe werden an Mitglieder mit einer registrierten E-Mail-Adresse per E-Mail und an andere Mitglieder per regulärer Post verschickt. Mitglieder, die keine Benachrichtigung über den jährlichen Beitrag erhalten haben, müssen bis zum 15. Januar unter der Telefonnummer 0221 29932553 – 54 bei der Beerdigungshilfe anrufen, um den fälligen jährlichen Beitrag zu erfahren und ihn innerhalb der festgelegten Frist zu begleichen, andernfalls wird eine Mahngebühr von 5 € zur nächsten Erinnerungsmitteilung hinzugefügt.
  5. e) Mitglieder, die aufgrund ausstehender Beiträge aus vergangenen Jahren das Recht auf Leistungen der Beerdigungshilfe verloren haben, können nicht erneut Mitglied werden, ohne ihre aufgelaufenen Schulden zu begleichen. Das Recht auf Leistungen der Beerdigungshilfe wird erst nach einer Wartezeit von 30 Tagen wieder aktiviert.
  6. f) Falls ein Familienmitglied, das berechtigt ist, Mitglied zu sein oder Leistungen der Beerdigungshilfe in Anspruch zu nehmen, verstirbt und diese Leistungen in Anspruch genommen hat, müssen andere Familienmitglieder ihre Mitgliedschaft im der Beerdigungshilfe für weitere 10 Jahre aufrechterhalten, solange sie in Deutschland ansässig sind. Andernfalls müssen alle aufgetretenen Kosten der Beerdigungshilfe erstattet werden.
  1. a) Wenn Mitglieder, die Anspruch auf Leistungen der Beerdigungshilfe haben, in ihrem Heimatland sterben, beerdigen die Angehörigen die Verstorbenen auf eigene Kosten. In diesem Fall wird bei Vorlage der Mitgliedsnummer des Verstorbenen in der Beerdigungshilfe, einer Kopie des deutschen Aufenthaltstitels im Pass, der Todesbescheinigung und den Bankdaten, wohin das Geld überwiesen werden soll, innerhalb von 6 Monaten nach dem Tod des Verstorbenen, dem Ehepartner oder im Falle des Fehlens eines Ehepartners dem gesetzlichen Erben, eine Geldhilfe in Höhe von 500 € (fünfhundert Euro) gewährt.
  2. b) Bei Todesfällen, die außerhalb Deutschlands und des Heimatlandes des Mitglieds stattfinden, wird die in Absatz 8 (a) genannte Verfahrensweise angewendet. Dem Ehepartner oder im Falle des Fehlens eines Ehepartners dem gesetzlichen Erben wird eine Unterstützung von 1500 € (eintausendfünfhundert Euro) gewährt.
  3. c) Bei kollektiven Todesfällen (Naturkatastrophen, Luft-, Land-, See- und Eisenbahnunfälle usw.) wird nach Abzug der Ausgaben der Beerdigungshilfe für dieses Jahr 75 % des verbleibenden Budgets gleichmäßig unter den Angehörigen der Verstorbenen aufgeteilt. Die Beerdigungshilfe ist nicht für Ausgaben über dem aktuellen Budget verantwortlich.

Alle von deutschen Institutionen gewährten Todesfallunterstützungen gehören den Anspruchsberechtigten und werden von ihnen bearbeitet.

Mitglieder können durch Zahlung des Beitrags für das laufende Jahr und durch Einreichung eines schriftlichen Antrags aus der Beerdigungshilfe austreten. Mitglieder, die aus der Beerdigungshilfe ausgeschlossen oder auf eigenen Wunsch ausgetreten sind, können keine Ansprüche aus vergangenen Jahren (z. B. Mitgliedsbeiträge) geltend machen. der Beerdigungshilfe behält sich das Recht vor, Anträge von potenziellen Mitgliedern abzulehnen und Mitgliedschaften zu beenden, ohne dazu verpflichtet zu sein, hierüber Auskunft zu geben.

Ein Mitglied ist verpflichtet, alle Änderungen bezüglich des Familienstands, neugeborener Kinder, Adresse, Telefonnummer, Bankdaten usw. von sich und den Familienmitgliedern, die Anspruch auf die Leistungen der Beerdigungshilfe haben, innerhalb von spätestens 30 Tagen schriftlich der Beerdigungshilfe zu melden. Für jegliche Versäumnisse in der Kommunikation wird keine Haftung übernommen.

Personen, die sich durch betrügerische Methoden bei der Beerdigungshilfe  anmelden, an solchen Aktivitäten teilnehmen oder rechtswidrige Methoden anwenden, werden wegen des Verdachts auf Straftaten angezeigt, und unrechtmäßige Zahlungen werden von ihnen zurückgefordert.

Es wird davon ausgegangen, dass der Antragsteller die oben genannten Bedingungen der Merkad Beerdigungshilfe akzeptiert hat und gegebenenfalls vorgenommene Änderungen akzeptiert.

 

Im Falle von Streitigkeiten sind deutsche Gerichte zuständig. *Die Merkad Beerdigungshilfe hat keinen Versicherungsstatus und bietet seine Dienstleistungen auf der Grundlage gegenseitiger Hilfe an, soweit die Mittel dies zulassen.

Bestattungsvorbereitungen

„Jede Seele wird den Tod kosten“ (Al-i Imran 185)

 

Unter der Bedingung, dass es keine Mühe verursacht, sollte man sich, wenn möglich  nach rechts in Richtung der Kaaba wenden.

Man sollte durch das Rezitieren den Sterbenden an das Sprechen des Glaubensbekenntnis (Kelime-i Tevhid) und das Glaubenszeugnis (Schehadet) erinnern, (also dem Kranken nahezustehen und zu wiederholen: „La ilahe illallah Muhammedun Rasulullah“ und „Eschhedu en Lailahe İllallah we eschhedu enne Muhammeden abduhu we rasuluh)“. Man besteht jedoch nicht darauf, dass der Kranke es auch wiederholt; es reicht aus, es in seiner Nähe zu wiederholen.

Es ist ratsam, in der Nähe des Sterbenden die Vergebungsformel zu wiederholen, indem man ‚Estaghfirullah el adhim we etubu ileyh‘ sagt.

Die Person, die bei dem Kranken ist, sollte den Angehörigen und Verwandten des Kranken schöne Worte des Trostes sagen, während sie auch über die Barmherzigkeit Gottes sprechen.

Es ist angemessen, dem Kranken in kurzen Abständen Wasser zu reichen. (Dies kann mit einem Teelöffel oder einem mit Wasser befeuchteten Wattestäbchen erfolgen.)

Es ist ratsam, die Sure Yasin (Sure 36) und  Ra’d (Sure 13) in der Nähe des Kranken zu rezitieren.

Ein breites Tuch wird um den Kiefer gebunden und über den Kopf gezogen, um den Mund zu schließen.

 Falls die Augen offen sind, sollten sie geschlossen werden. Derjenige, der die Augen schließt, spricht dabei folgendes Bittgebet: ‚Bismillahi we ala milleti rasulillah‘ und weiter,  ‚Oh Gott, erleichtere ihm diesen Prozess, mache seine Zukunft einfach, erfreue ihn mit deinem Antlitz. Mache die Welt, zu der er sich wendet, besser als die, aus der er herausgekommen ist.‘

Der Koran wird nicht neben dem Verstorbenen gelesen, bis er gewaschen ist; er kann an anderen Orten gelesen werden.

Ein Tuch wird über den Verstorbenen gelegt, und wohlriechende Räucherstäbchen werden in seiner Nähe angezündet.

Um zu verhindern, dass der Bauch des Verstorbenen anschwillt, wird ein Metallgegenstand (ein Stück Eisen, eine Schere, ein Messer usw.) auf seinen Bauch gelegt.

Die Arme werden gerade entlang des Körpers ausgestreckt. Es ist nicht erlaubt, etwas (!) auf seine Brust zu legen.

Dschunup oder menstruierende Personen sollten sich nicht beim Verstorbenen aufhalten. Nachts sollte das Licht in seinem Raum an bleiben. Je nach Jahreszeit sollte das Fenster geöffnet oder gekippt bleiben. Sobald der Tod bestätigt wurde, sollte der Bestattungsprozess beginnen.

Der Verstorbene wird auf ein Leichentisch gelegt, falls kein Leichentisch vorhanden ist, kann er auch auf einer erhöhten Oberfläche wie einem Tisch platziert werden.

Er wird auf den Rücken gelegt.

Es können duftende Räucherstäbchen in seiner Nähe angezündet werden.

Es wird empfohlen, dass das Wasser sauber und erwärmt ist.

Die Geschlechtsteile des Verstorbenen werden mit einem Tuch bedeckt und die Kleidung wird entfernt.

Die Person, die die Waschung durchführt, wird als Gasil für Männer und Gasile für Frauen bezeichnet. Zuerst sollte die Person die Absicht zur Durchführung der Waschung bekunden und mit der Basmala beginnen sowie beim Verstorbenen die Gebetswaschung durchführen.

Da es nicht erlaubt ist, die Geschlechtsteile zu berühren, werden sie unter einem Tuch und mit Handschuhen gründlich gereinigt.

Nach dem Waschen des Gesichts und der Arme bis zu den Ellenbogen wird der Kopf mit der feuchten Hand benetzt. Schließlich werden die Füße gewaschen womit die Gebetswaschung vollzogen ist.

Haare und Bart werden, wenn möglich, mit Stockrosen oder bei Fehlen davon mit Seife gewaschen (Stockrosen sind duftende Blumen, die die Funktion von Seife übernehmen).

Nach der Reinigung des Kopfes und des Körpers wird der Verstorbene auf die linke Seite gedreht und zuerst die rechte Seite und dann die linke Seite gewaschen.

Dann drückt die waschende Person sanft auf den Bauch des Verstorbenen; falls etwas austritt, wird auch das gereinigt. In einem solchen Fall ist es nicht erforderlich, das bereits durchgeführte Ghusl oder die rituelle Waschung zu wiederholen.

Es ist eine Sunnah, dass das Ghusl nicht weniger als drei Mal durchgeführt wird. Je nach Bedarf kann öfter gewaschen werden, jedoch wird kein unnötiges Wasser verschwendet.

Der Ort, an dem der Verstorbene gewaschen wird, sollte bedeckt und privat sein; außer dem Waschenden und seinen Helfern sollte niemand zugegen sein.

Der Waschende bekundet seine Absicht, indem er sagt: ‚Ich beabsichtige, die Pflicht die rituelle Waschung durchzuführen‘, denn das Waschen des Verstorbenen ist eine Pflicht für die Gemeinschaft (Farz-ı Kifaye). Der Waschende erfüllt somit diese Pflicht.

Der Waschende spricht zu Beginn des Ghusl die Basmala und sagt am Ende: ‚Ghufraneke, Ya Rahim‘ (Ich bitte um deine Vergebung, Oh Barmherziger‘)

Der Waschende sollte keine unangemessenen Dinge offenbaren, die er während der Waschung des Verstorbenen gesehen hat, und auch nichts, was andere nicht hören sollten. Zum Beispiel ist es nicht angemessen, während des Waschens über Gerüche, werfärbungen oder etwas Erschreckendes zu sprechen.

Man darf aber erwähnen, dass der Verstorbene beim Waschen gut duftete oder leicht zu bewegen war.

Wenn möglich, sollte die Reinigung vom nächsten Verwandten des Verstorbenen durchgeführt werden. Andernfalls sollte ein Erbe oder eine vertrauenswürdige Person den Ghusl unentgeltlich durchführen. Einen Toten zu waschen ist eine gute Tat. Daher ist es wichtig, dass jeder Muslim die Fähigkeit zum Totenwaschen erlernt. Es ist absolut nicht akzeptabel, Menschen, die Tote waschen, im Islam zu verachten. Es ist wichtig, dass die Waschenden fromm und bewusst über die Regeln des Totenwaschens informiert sind.

Ein Mann wäscht einen Mann, eine Frau wäscht eine Frau. Es ist makruh (nicht empfohlen), dass ein Dschunub oder eine Frau während ihrer Menstruation einen Verstorbenen wäscht.

Die Nägel des Verstorbenen werden nicht geschnitten, Haare, Bart oder Schnurrbart nicht getrimmt oder gekämmt, und es wird kein Tuch (Sarik) um sein Haupt gebunden.

Ein Baby, das tot geboren wird, wird in ein Tuch gewickelt und beerdigt, ohne dass es gewaschen wird.

Nach dem Waschen wird der Verstorbene in Leichentücher gehüllt, was als ‚Tekfin‘ bezeichnet wird.

Der gewaschene Tote wird getrocknet und dann in die Leichentücher gewickelt.

Kafur, eine duftende farblose Substanz, wird auf die Stellen gelegt, die sich im Gebet berühren würden: die Stirn, den Mund, die Nase, die Hände, die Knie und die Füße (Kafur wird aus dem Kampferbaum gewonnen).

Das Leichentuch wird aus Baumwolle hergestellt und es wird bevorzugt, dass es aus feinem und weißem Baumwollstoff besteht, bekannt als Batist. Ob es gewaschen wurde oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

Es gibt drei Arten von Leichentüchern:

  1. a) Das Sunnah-Leichentuch: Ein Leichentuch für Männer besteht aus 3 Teilen.

Kamis: Ein Gewand, das vom Hals bis zu den Füßen reicht. Es hat keinen Kragen und ist nicht gesäumt.

Izar: Ein Schleier, der vom Kopf bis zu den Füßen reicht und auch den Kopf bedeckt.

Lifafe: Ein Tuch, das vom Kopf bis zu den Füßen reicht und länger als der Izar ist. Es wird am Kopf und an den Füßen gebunden.

Das Sunnah-Leichentuch für Frauen besteht aus 5 Teilen, also 2 Teilen mehr als für Männer. Frauen haben auch einen Brustschleier und einen Kopfschleier.

  1. b) Das Kifaya-Leichentuch: Für Männer besteht es aus Izar und Lifafe, also 2 Teilen. Bei Frauen wird zusätzlich ein Kopftuch hinzugefügt.
  2. c) Das Zaruret-Leichentuch: Das Zaruret-Leichentuch bezieht sich auf Situationen, in denen die üblichen Leichentücher nicht verfügbar sind und daher alles genutzt wird, was vorhanden ist, um den Leichnam zu bedecken.
    Ohne dringenden Grund wird kein einzelnes Tuch zur Einhüllung des Verstorbenen verwendet.
    Vor dem Einwickeln in das Leichentuch wird das Tuch mit Räucherstäbchen parfümiert.

Das Totengebet ist eine eine Gemeinschaftspflicht (Farz-ı Kifaye) und gilt als Bittgebet für unsere Verstorbenen Glaubensgeschwister.

Der Verstorbene muss Muslim sein. Das Totengebet wird nicht für jemanden abgehalten, dessen Muslimsein nicht bekannt ist oder dessen religiöser Status verborgen ist. Es ist erforderlich, glaubwürdige Zeugen oder Beweise für die muslimische Zugehörigkeit des Verstorbenen zu haben.

Der Verstorbene muss gewaschen und in saubere Leichentücher gehüllt worden sein.

Der Verstorbene muss vor dem Imam und der Gemeinde liegen.

Der Verstorbene muss ganz oder größtenteils vorhanden sein. Wenn der größte Teil des Körpers fehlt oder der Körper halbiert und ohne Kopf ist, wird das Gebet nicht verrichtet und der Verstorbene nicht gewaschen. Stattdessen wird er in ein Tuch gewickelt und begraben.

Das Totengebet wird mit vier Takbir und im Stehen (Qiyam) vollzogen. In diesem Gebet gibt es weder Verbeugungen noch Niederwerfungen. Der Imam steht auf Brusthöhe des Verstorbenen. Die Gemeinde stellt sich hinter dem Imam in Reihen auf. Die Gemeinde wird darüber informiert, ob es sich um einen männlichen oder weiblichen Verstorbenen handelt, und entsprechend wird die Absicht gefasst.

Das bedeutet, dass man im Herzen die Absicht fasst, für Allah das Gebet und für den Verstorbenen das Bittgebet zu verrichten und sich mit der Absicht für das Totengebet für den Mann (oder die Frau) dem Imam anschließt. Dann erfolgt der erste Takbir, indem die Hände bis zur Höhe der Ohren erhebt und unterhalb des Bauchnabels bindet, während man „Subhaneke, we dscheelle senauke“ rezitiert.

Anschließend wird der zweite Takbir ohne Erheben der Hände gesprochen. Die Takbir des Imams sind laut, während die Gemeinde sie leise rezitiert. Es wird „Allahumme salli we Allahumme barik…“ rezitiert. Dann folgt der dritte Takbir, gefolgt von dem Bittgebet für den Verstorbenen. Diejenigen, die das Bittgebet für den Verstorbenen nicht kennen, können hier das ‚Allahumme inna nesteiynuke…‘ oder das ‚Rabbena atina‘, ‚Rabbeneghfirli‘ oder das Fatiha-i Scherife (als Bittgebet) rezitieren. Danach wird der vierte Takbir gesprochen, der Friedensgruß gegeben, dann werden die Hände zur Seite gelegt.

 

Das Bittgebet, das nach der dritten Takbir rezitiert wird:

„Allahummaghfir lihayyina we meyyitina we schahidina we gaibina we kebirina we sagirina we zekerina we unsana. Allahumme men ahyeytehu minna feahyihi alel-islami we men teweffeytehu minna feteweffehu alel-imani we hussa hazelmeyyite birravhi werrahati werrahmeti welmagfirati werridvan. Allahumme in kane muhsinen fezid fi ihsanihi we in kane müsien fetecawez anhü we lakkihi’lemne welbusra welkeramete wezzulfa birahmetike ya erhamerrahimin.“

(*) Bei einer Frau wird „hazihil-meyyite“ gesagt.

(**) Bei einer Frau wird „in kanet muhsineten fezid fi ihsaniha we in kanet musieten fetecawez anha we lakkihe’lemne“ gesagt.

(*) Bedeutung: „Oh Gott! verzeihe unseren Lebenden, Toten, Zeugen, Abwesenden, Alten, Jungen, Männern und Frauen. Oh Gott! Lass die, die du von uns leben lässt, im Islam leben und die, die du von uns sterben lässt, im Glauben sterben. Gewähre diesem Verstorbenen Leichtigkeit, Ruhe, Vergebung, Wohlgefallen durch deine Barmherzigkeit, oh du der Barmherzigsten.“

 

Wenn es sich um einen männlichen Verstorbenen Jungen handelt, wird das oben genannte Gebet „alel-imani“ abgeändert und wie folgt rezitiert: „Allahummedsch’alhu lena feratan wedsch’alhu lena edschran we zuhra. Allahummedsch’alhu lena schafian we museffean.“

Für ein Verstorbenes Mädchen wird das oben genannte Bittgebet ab „alel-imani“ geändert und wie folgt rezitiert: „Allahummedsch’alha lena feratan wedsch’alha lena edschran we zuhra. Allahummedsch’alha lena safiaten we museffeaten.“

  1. a) Viele Menschen geben während der vierten Takbir entweder den Friedensgruß, ohne die Hände zu senken, oder geben den Friedensgruß nach rechts und lassen dann die Hände los. Beide Handlungen sind falsch. Die korrekte Vorgehensweise ist es, nach der vierten Takbir die Hände zur Seite zu legen und dann den Friedensgruß zu geben. Denn beim Stehen (Qiyam), das eine sunnah-gemäße Zikr beinhaltet, werden die Hände gebunden. Wenn es keine sunnah-gemäße Zikr gibt, werden die Hände nicht gebunden, sondern zur Seite gelegt. (Dürer,1)
  2. b) Während des Gebets erheben einige Leute ihre Köpfe, wenn der Imam laut „Allahu Ekber“ ruft. Dies ist falsch und gefährlich. Die richtige Vorgehensweise besteht darin, während des Gebets keine Bewegungen mit dem Kopf oder anderen Körperteilen zu machen.

c) Wenn der Ort, an dem das Gebet für den Verstorbenen stattfindet, oder die Schuhe nicht sauber sind, sollte man die Schuhe ausziehen und darauf beten.

Nach dem Gebet wird empfohlen, den Sarg an seinen vier Ecken zu tragen und wenn möglich etwa vierzig Schritte zu gehen. Die Träger sollten schnell und ohne zu schwanken gehen.

Es ist nicht empfehlenswert, während des Folgens der Beerdigung laut zu rezitieren oder auf dem Friedhof zu sitzen, bevor der Sarg abgesetzt wurde.

Das Grab sollte mindestens die halbe Körperlänge eines Mannes tief und breit genug sein, damit der Verstorbene bequem hineinpasst. Ein tieferes Grab ist noch besser. Wenn das Grab ausgehoben ist und der Boden fest ist, wird eine Vertiefung für den Leichnam in Richtung der Qibla gemacht und der Verstorbene dort platziert. Der Leichnam wird von der Qibla-Seite des Grabes hinuntergelassen. Die Person, die den Verstorbenen in das Grab legt, legt ihn auf seine rechte Seite und richtet sein Gesicht zur Qibla. Dabei sagt er: „Bismillahi we ala milleti Rasulillahi.“

Die Bänder an Kopf- und Fußseite des Leichnams werden gelöst. Um zu verhindern, dass Erde direkt auf den Leichnam fällt, werden Lehmziegel in das Grab gelegt. Es ist nicht ratsam, Holzstücke oder Ziegelsteine anstelle der Lehmziegel zu verwenden, sofern Lehmziegel leicht zu bekommen sind. Das Grab wird mit Erde bedeckt, wobei es erlaubt ist, es bis zu einem Spanne zu erhöhen, solange die Erde vom gleichen Ort stammt, und es wird nicht in Form eines Hügels oder einer vierseitigen Form gebaut.

Es ist akzeptabel, Schriften auf den Steinen des Grabes anzubringen, um die Erinnerung an den Besitzer zu bewahren. Es ist jedoch nicht empfehlenswert, den Verstorbenen im Haus zu begraben, da dies den Propheten vorbehalten ist. Es ist auch nicht gestattet, den Verstorbenen an einen Ort zu begraben, der seinem Besitzer gewaltsam weggenommen wurde.

Das Beileid für die Angehörigen der Verstorbenen dauert drei Tage. Nach Ablauf von drei Tagen ist es nicht empfehlenswert, das Beileid zu bekunden. Für die Seele des Verstorbenen sollten Koranrezitationen und Kelime-i Tevhid gelesen und geschenkt werden. Solche Gebete und ähnliche Rezitationen bedeuten große Belohnungen und Segen für den Verstorbenen. Außerdem sollte man für die Seele des Verstorbenen spenden und gute Taten vollbringen, den Armen helfen und Ehre erweisen. Es ist verpönt, diese Praktiken zu unterlassen.

– Wer ist dein Herr?

– Mein Herr ist Allah der Erhabene.

 

– Was ist deine Religion?

– Meine Religion ist der Islam.

 

– Wer ist dein Prophet?

– Mein Prophet ist Mohammed, Friede sei auf ihm.

 

– Was ist dein Buch?

– Der Edle Koran.

 

– Wo ist deine Qibla (Gebetsrichtung)?

– Meine Qibla ist die heilige Kaaba.

 

– Von wessen Nachkommenschaft bist du?

– Ich bin von der Nachkommenschaft des Propheten Adam, Friede sei auf ihm.

 

– Zu welchem Volk gehörst du?

– Mein Volk ist das Volk Abrahams, ich bin ein Gläubiger im Dienste Gottes, ich bin Muslim, Dank sei Gott.

Es ist empfohlen, die Gräber von Männern und Frauen zu besuchen.

Während des Besuchs wird 1 Fatiha und 11 Mal die Sure Ihlas rezitiert und als Geschenk dargeboten. Zusätzlich ist es auch empfohlen, die Sure Yasin und die Sure Al-Hakka zu rezitieren. Es ist nicht abträglich, während des Lesens auf den Gräbern zu sitzen. Es ist jedoch unerwünscht, die Gräber zu passieren, ohne zu lesen, auf ihnen zu schlafen oder sie zu verunreinigen.

Wenn es notwendig ist, auf die Gräber zu treten, kann dies nach dem Rezitieren von 1 Fatiha und 11 Mal Ihlas-i Serif erfolgen, nachdem diese Gebete den Seelen der Muslime, die auf diesem Friedhof ruhen, als Geschenk dargebracht wurden. Es ist abzulehnen, das Gras von den Gräbern zu entfernen oder Bäume zu fällen.

Denn solange Bäume und Gras leben, dienen sie als Sühne für die Sünden derer, die darunter ruhen. Es ist jedoch nicht verwerflich, trockene Bäume zu fällen oder Gras zu entfernen. Es ist besser, dies zu vermeiden. Insbesondere sollte ein Mensch darauf achten, sie nicht zu seinem eigenen Zuhause zu bringen und zu verbrennen.

Häufig gestellte Fragen

Die Mitgliedsbeiträge variieren jedes Jahr. Der Betrag wird auf Grundlage der geschätzten Ausgaben für das neue Jahr, basierend auf statistischen Daten und den Ausgaben der Vorjahre, berechnet. Anschließend wird dieser Betrag durch die Anzahl der Mitglieder geteilt, um den jährlichen Beitrag pro Person festzulegen. (Für das erste und zweite Kind einer Familie unter 18 Jahren fallen Gebühren an. Alle weiteren Kinder sind bis zum 18. Lebensjahr von den Gebühren befreit). Die Mitglieder sind verpflichtet, den jährlichen Mitgliedsbeitrag innerhalb der festgelegten Frist zu zahlen, um die Leistungen der Beerdigungshilfe in Anspruch nehmen zu können. (Siehe Artikel 5, Absatz a und b der Satzung)

Das Anmeldeformular wird für die Beerdigungshilfe gemäß Artikel 2 der Satzung ausgefüllt und entweder an die Beerdigungshilfe gesendet oder online eingereicht. Die einmalige Anmeldegebühr ist auf das Konto der Beerdigungshilfe zu überweisen. Die Mitgliedschaft in der Beerdigungshilfe wird 30 Tage nach dem Geldeingang auf das offizielle Konto der Beerdigungshilfe wirksam. Im Falle eines plötzlichen Unfalltodes entfällt die 30-tägige Wartezeit.

Für Mitglieder, die Staatsbürger von Ländern außer Deutschland und der Türkei sind, wird im Falle ihres Todes der Leichentransport bis zum nächstgelegenen Flughafen durchgeführt. Der Beerdigungshilfe deckt nur bis zu 2500 Euro der Bestattungskosten ab; Kosten über diesem Betrag liegen in der Verantwortung des Bestattungsberechtigten. (Die Bestattungskosten für deutsche und türkische Staatsbürger belaufen sich auf maximal 2500 Euro).

Wenn Mitglieder eine Beisetzung in Deutschland wünschen, gelten die Bestimmungen gemäß Absatz a, b und c des Artikel 6 der Satzung. Der Leichnam wird in einen Sarg gelegt, der internationalen Standards entspricht, und bis zum Friedhof transportiert. Die Kosten für das Grab und die Grabstätte trägt der Bestattungsberechtigte. (Siehe Artikel 7, Absatz f und g der Satzung).

Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit leiden und nicht auf Behandlungen ansprechen, können keine Mitgliedschaft beantragen. (Siehe Artikel 3, Absatz b der Satzung)

Wenn ein Mitglied außerhalb von Deutschland oder seinem Herkunftsland stirbt, organisiert der Angehörige auf eigene Kosten die Angelegenheiten bezüglich der Bestattung über das Konsulat oder die Botschaft des Landes, dessen Staatsbürger das Mitglied ist. Nach Vorlage des Todesberichts bei der Beerdigungshilfe wird dem offiziellen Erben des Verstorbenen eine Unterstützung von 1500 € gewährt. Wenn der Tod im Heimatland des Mitglieds eintritt, regelt der Angehörige die Bestattungsangelegenheiten mit dem Friedhofsamt des zugehörigen Bezirks oder Kreises. Nach Vorlage des Todesberichts bei der Beerdigungshilfe wird dem offiziellen Erben des Verstorbenen eine Unterstützung von 500 € gewährt.

Bei neuen Anträgen muss jedes Kind der Familie, das bereits 18 Jahre alt ist, ein separates Antragsformular ausfüllen, um sich selbst als Mitglied zu registrieren. Wenn die Kinder einer registrierten Familie 18 Jahre alt werden, werden ihre bestehenden Mitgliedschaften aus der Familienakte herausgelöst und eine separate Akte nur für sie wird angelegt. Am Ende des Jahres sendet die Beerdigungshilfe ihnen einen Informationsbrief, in dem bestätigt wird, dass für sie eine separate Mitgliedsakte eröffnet wurde und ihre Mitgliedschaft fortgesetzt wird.

Jeder Vertragsinhaber ist verpflichtet, jegliche persönlichen Informationen, die ihn oder seine Familie betreffen, vollständig an die Beerdigungshilfe weiterzugeben und Änderungen in diesen Informationen (Familienstand, Adresse, Telefonnummer, Bankverbindung, Neugeborenes, Namensänderung usw.) innerhalb von 15 Tagen nach dem Auftreten der Änderung gemäß den Bestimmungen zu melden. Außerdem ist er verpflichtet, gemäß den Bedingungen der Satzung zu handeln und die jährliche Mitgliedsgebühr innerhalb der angegebenen Frist zu bezahlen.

Wenn ein Mitglied der Beerdigungshilfe die Erlaubnis zum Abbuchen von seinem Konto erteilt hat und aus irgendeinem Grund der fällige Betrag nicht abgebucht werden kann, muss das Mitglied zusätzlich zu den jährlichen Mitgliedsgebühren 10 € als Bankbearbeitungsgebühr auf die Jahresgebühr hinzufügen und diese Summe auf das Konto der Beerdigungshilfe überweisen.

Die Mitgliedschaft erfordert die Zugehörigkeit zum muslimischen Glauben. Jeder Staatsbürger eines muslimischen Landes kann der Beerdigungshilfe beitreten.

Wenn die Mitgliedschaftsanmeldung nicht online erfolgt, wird das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Mitgliedsformular zusammen mit einer Kopie der ersten Seite und des Bankbelegs, der die Zahlung des Anmeldebeitrags bestätigt, per regulärer Post an die Adresse des Mercad Cenaze Fonu Köln gesendet. Per Fax eingereichte Antragsformulare werden nicht berücksichtigt.

100% behinderten Kinder können nach der Registrierung bis zu ihrem 18. Lebensjahr über die Mitgliedschaft ihrer Eltern die Dienste der Beerdigungshilfe in Anspruch nehmen.

Jeder Staatsbürger eines muslimischen Landes kann der Beerdigungshilfe beitreten. (Siehe Artikel 1, Absätze a, b, c und Artikel 7, Absatz i der Satzung)

Kontakt

Zögern Sie nicht, uns bei Fragen, Vorschlägen oder für Unterstützung zu kontaktieren.

MERKAD Beerdigungshilfe e.V.

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Kaiser-Wilhelm-Str. 230, D – 47169 Duisburg

Bleriotstr. 13, 50827 Köln

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Köln: +49 221 – 299 281 60

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